Torpedo

Torpedo

Nach dem Ausleihen steht der Film 48 Stunden lang zum Ansehen bereit.

Sprache DE
Untertitel EN
Land Deutschland
Jahr 2008
Regie Helene Hegemann
Mit Alice Dwyer, Jule Böwe, Caroline Peters, Matthias Matschke, Agon Ramadani, Lars Eidinger, Carl Hegemann
Produktion credo:film (Berlin)
Länge 42 Minuten
Altersempfehlung Film 12 Jahre
Festivals / Awards Max-Ophüls Preis Saarbrücken 2009: Bester mittellanger Film

Boom! 2009 ist Helene Hegemann 16 Jahre alt und bringt ihren ersten Film zunächst auf Festivals und dann ins Kino - und das bei einer Länge von nur 43 Minuten! Die Ausnahmen gehen im Film weiter: In der Handlung wird fröhlich gesprungen, verpatzte Takes werden im Film belassen, und das Theater, an dem Helene Hegemann groß geworden ist, die Berliner Volksbühne, wird in den Film integriert. Worum geht's? Mia (Alice Dwyer) ist 15, „persönlichkeitsgestört“, traumatisiert und wütend, sucht nach Anschluss, nach dem Sinn des Lebens und einer neuen Mutter, denn ihre ist gestorben. Zwischen Kirschsaftschorlen im Prenzlauer Berg, Theaterproben und dem Wunsch nach Nähe zündet Hegemann einen filmischen Böller nach dem nächsten und lässt ihre Mia ziemlich atemlos durch die kulturelle Berliner Subkultur driften. Lars Eidinger, Caroline Peters, Jule Böwe, Mira Partecke und Vater Carl Hegemann geben sich in diesem für das deutsche Kino sehr ungewöhnlichen Film gelassen und äußerst selbstironisch die Klinke in Hand. Das „Wunderkind“ Helene Hegemann wurde ein Jahr später durch ihren furiosen Roman „Axolotl Roadkill“ auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt und lieferte im Jahre 2017 mit Axolotl Overkill ihren ersten und bislang letzten Langfilm nach, der auf dem Sundance Festival Premiere feierte.

Bild © Filmgalerie 451

Nach dem Ausleihen steht der Film 48 Stunden lang zum Ansehen bereit.