Eine flexible Frau

Intro Film

Eine flexible Frau

Nach dem Ausleihen steht der Film 48 Stunden lang zum Ansehen bereit.

Sprache DE
Untertitel DE, EN, FR, ES, PT, AR, RU
Land Deutschland
Jahr 2010
Regie Tatjana Turanskyj
Mit Mira Partecke, Katharina Bellena, Laura Tonke, Andina Weiler, Bastian Trost, Sven Seeger, Torsten Haase, Fabio Pink, Ilia Papatheodorou
Produktion turanskyj & ahlrichs (Berlin)
Länge 97 Minuten
Altersempfehlung Film 12 Jahre

Es sollte eine Trilogie werden über „Frauen und Arbeit“. Sie begann im Jahre 2010 mit Eine flexible Frau, im Jahre 2014 folgte Top Girl oder La Déformation Professionnelle, aber einen dritten Teil gab es nicht mehr. Die Regisseurin Tatjana Turanskyj verstarb am 18. September 2021 und lebt seitdem in den Köpfen, Gedanken, Projekten und Kämpfen ihrer Mitstreiter*innen weiter. Sie war Filmemacherin, Autorin, Feministin, Aktivistin und hatte viel zu sagen, so wie hier, in ihrem Langfilmdebüt: Greta M. (Mira Partecke) ist 40, in Berlin, arbeitslos, Architektin, Mutter und Trinkerin. Sie ist ein Drifter (so der englische Titel), die sich zwischen Arbeitsamt, Gated Communities, Callcentern und Bars durch ein Leben treiben lässt, das Frauen wie sie entweder nicht vorsieht oder sie in ein Effizienzschema stecken möchte, in das Frauen wie Greta nicht reinpassen. Anstatt einen bierernsten Film über Frauenthemen, Lohnarbeit und Gentrifizierung zu machen, lässt Turanskyj ihre Protagonistin Greta tanzen, trinken und sprechen mit einer Leichtigkeit und einem subtilen Witz, der genauso untypisch für das deutsche Kino ist wie Tatjana Turanskyj es immer war. Sie war Mitbegründerin von ProQuote Film (ursprünglich: ProQuote Regie), einem Verein, der sich in Deutschland seit 2014 für Geschlechterparität und Diversität im Film einsetzt.  

Bild © Filmgalerie 451

Nach dem Ausleihen steht der Film 48 Stunden lang zum Ansehen bereit.